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Bolivien - Tupiza, Potosi und Sucre

Bolivien – Tupiza, Potosi und Sucre

Nach unserem Ausflug in die unendlichen Weiten der Salzwueste geht's fuer die naechste Woche erstmal wieder zurueck in die Zivilisation. Unser erster Stop ist die Stadt Tupiza im Sueden von Bolivien.   Die Stadt ist umgeben von Bergen und liegt auf knapp 3000 m Hoehe.  Noch voellig erschoepft von den restlichen Tagen erkunden wir ein bisschen die Stadt. Fuer nur wenige Euro machen wir eine Pferdetour und sehen uns die Puerta del Diablo (das Teufelstor), die verschiedenen Bergformen (Carmen und Tina schwoeren, dass Gaudi von hier seine Inspiration hat) und die Valle de los Machos – was wir jetzt mal lieber nicht uebersetzen – an. Nach drei Stunden voller Cowboy-Feeling kommen wir halb verdurstet wieder in der  Stadt an und stuerzen uns auf unseren Snack-und-Getraenke-Beutel, den der gute Guide leider auf der Ranch vergessen hatte…

Nu rein paar Stunden weiter noerdlich liegt Potosi. Wir sind ganz erstaunt als wir ankommen und die Strassen vollgepackt mit Menschen vorfinden! Wir haben mal wieder enorm viel Glueck und sind genau zu den Festen des Heiligen Bartholomae angekommen. Bis tief in die Nacht findet ein riesiger Umzug statt, an dem gefuehlt wirklich saemtliche Bewohner der Stadt teilnehmen und in farbenfrohen Kleidern durch die Stadt tanzen. Bis dahin waren wir noch nicht so ganz von dem heimischen Tanz Queca begeistert, aber dieses Bild hat sich hier ganz schnell geaendert.
Am naechsten Tag gehen Katrin und Carmen auf die Tour durch die Bergwerke.  Tina bleibt in der Stadt wegen ihrer traumatischen Erinnerungen aus dem Schulausflug und macht sich daran, endlich mal die versprochenen Postkarten zu schreiben.

In den Mienen wurde hauptsaechlich Silber abgebaut und wir duerfen uns sogar den feinen Silberstaub ins Gesicht schmieren. Wir treffen hier auf ein paar andere Deutsche, mit denen wir uns danach auf die Suche nach typischen bolivianischen Essen machen. Gesaettigt machen wir uns dann wieder auf den Weg zum Umzug, der schon wieder seit den fruehen Morgenstunden durch die Strassen der Stadt reist.


Wir holen unsere Sachen im Hostel ab und steigen in den Bus nach Sucre, die konstitutionelle Hauptstadt Boliviens.
Wir sind ziemlich ueberrascht, als wir die Strassen komplett frei von Autos vorfinden. Die Regierung hat beschlossen, jedes Jahr ein Verbot zu verhaengen, mit dem Auto, Motorrad etc. durch Sucre zu fahren und fordert die Bewohner auf, an diesem Tag alternative Transportmethoden zu benutzen, wie zum Beispiel ein Fahrrad, Inline Skates oder Skateboards.
Wir treffen auf einen weiteren Reisenden - Nick. Er kommt aus Leeds, einer Stadt direkt in der naehe von Carmens Uni in York. Wir laufen mit ihm durch die von spielenden Kindern besetzten Strassen und erkunden Sucre.

Wir spielen noch ein paar Runden Yanef, bevor wir uns auf unseren Weg in die tatsaechliche Hauptstadt La Paz machen. Bis jetzt hat Bolivien einen sehr guten Eindruck hinterlassen und wir haben uns auch an die chaotischen Busfahrten gewoehnt.

16.9.12 15:27


Salar de Uyuni - die Salzwueste

Nachdem wir einige Zeit an der Chilenischen Grenze anstehen mussten begann unsere Tour in die Salzwueste “Salar de Uyuni”, welches die groesste Salzwueste der Welt ist. Als wir dann an der Bolivianischen Grenze ankamen wurde uns bewusst, wie unglaublich kalt es waeren wuerde. Ueberall standen die Rueckkehrer dick bepackt und in 1000 Kleidungsschichten gewickelt vor uns. Unser Fahrer und Guide Quentin machte uns jedoch erstmal ein leckeres Fruehstueck und wir lernten unseren netten Reisegefaehrten “Den Franzosen” Jonathan kennen.
Am ersten Tag haben wir die Laguna Blanca und die Laguna Verde gesehen, beide Lagunen sind reich an Mineralstoffen die regelmaessig abgebaut warden, beispielsweise Borax, Zink und Kupfer. Danach schauten wir uns Dalis Felsen an, die an Kunstwerke des beruehmten Malers erinnern.
Anschliessen waermten wir uns in den heissen Quellen auf, nur wieder raus zu muessen war nicht gerade angenehm. Auf der Reise begegneten wir immer wieder den gleichen Leuten, unter anderem zwei sehr nette Australier und ein deutsches Paerchen. Auf dem Weg schauten wir uns zudem Geysiere an und kamen dann in unserem Hostel an. Dort staerkten wir uns mit leckerem bolivianischem Essen um danach uns die beruehmte Laguna Colorada anzusehen. Diese heisst so weil sie je nach Jahreszeit in den verschiedensten Farben schimmert, bei uns leuchtete sie rot.
Abends sassen wir am kleinen Feuer mit Jonathan und brachten ihm unser Spiel “Yanif” bei, so kamen wir unserem Ziel das Spiel ueber die gesamte Welt zu verbreiten ein Stueckchen naeher. Um 21 Uhr ging dann der Hauptgenerator aus und somit fehlte auch saemtliches Licht; wir nahmen es mit Humor und setzten uns absolute stylische Kopftaschenlampen auf um wenigstens Zaehneputzen gehen zu koennen.
Die Nacht verlief… kalt. Arschkalt. SOOOOO Kalt. Tina und Carmen schliefen so gut wie… nicht. Katrin hingegen kam auf die glorreiche Idee sich Waermepads von Globetrotter unter die Socken zu kleben die erstmal stundenlang nicht funktionierten, sich mitten in der Nacht jedoch schaetzungsweise auf 100 erwaermten. Immerhin gab es dafuer ein paar Stunden warmen Schlaf.

2 Tag. Der erste Stop befand sich beim “Arbol de Piedra”, wo wir direkt unsere Reisegefaehrten von den heissen Quellen wiedertrafen. Diesmal allerdings nicht im Wasser, sondern in 10 Meter hoehe auf bekletterbaren Felsen. (Tina: RIEEESSENFELSEN!) (Katrin: Nein.) Fuer die Jungs aus Mendoza waere hier wohl der perfekte Spielplatz, den wir allerdings auch fuer uns gefunden haben. Dank der Hoehe von 4800 Metern waren wir zwar schon nach 3 Schritten ausser Atem, unser erster Gedanke war jedoch “Challenge Accepted!”.
Nach dieser Action ruhten wir uns erstmal an der Lagune Huasi aus und genossen ein leckeres Mittagessen von Quentin. Dieser war sehr bewandert was die gesamte Gegend anbelangte, auch weil er selber an den Lagunen Mineralien abgebaut hatte.
Neben Llamas und Vicunas gibt es in dieser Region auch drei Arten von Flamingos, eine davon durften wir ganz aus der Naehe beobachten.
Auf dem Weg in das Salzhostel (Ja, ein Hostel das aus Salz besteht!) fuhren wir ueber angeblich verlassenen Schienen und chillten da. Spaeter erfuhren wir, dass da wohl doch ab und zu mal Zuege langfahren. Naja, Glueck gehabt.
Das Salzhostel war wirklich beeindruckend, jedoch herrscht in dieser Gegend grosser Wassermangel, weswegen wir uns in 10 Minuten alle drei duschen mussten. Diesmal durften wir sogar bis 10 Uhr wach bleiben bis uns der Strom abgestellt wurde.
Am Naechsten Tag war es dann soweit. Wir fuhren bis zur Insel “Incahuasi” mit dem Blick auf die Isla Pescado, die wohl aussehen soll wie ein Fisch. Dazu sagen wir “Ansichtssache”. Komischer Fisch. Die Incahuasi jedoch war umsomehr beeindruckend. Dort war der aelteste Kaktus um die 900 Jahre alt und sie wuchsen sogar bis zu 20 Meter hoch. Als waere das nicht schon beeindruckend genug gewesen fuhren wir danach in die Mitte der Salzwueste, wo man bis zum Horizont nichts anderes erblicken konnte. Und somit begann unser Fotoshoot. Davon solltet ihr euch unten selber ein Bild machen.  Als wir gegen mittag am Salzmuseum vorbeifuhren, wehten vor dem Eingang unzaehlige Flaggen. Zu Katrins grenzenloser Freunde und Tinas Albtraum hing dort jedoch keine Deutschlandflagge, auch keine Berlinflagge, sondern die wunderschoene Flagge des BVB !!!
Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch den Zugfriedhof. Anstatt wie erwachsene Menschen Fotos zu machen und die alten Zuege zu betrachten sprangen wir allerdings von Zug zu Zug und von Lok zu Lok und spielten “Wer kann wen am laengsten auf der Wippe oben halten”. Katrin verlor.



Laguna Blanca


Friiiieren im Jeep


Die heissen Quellen


Die Geysire


Grenzenlose Liebe fuer Charly und Eva


Das lang ersehnte Abendessen im kaeltesten  Hostel der Welt


Die Chiller am Arbol de Piedra


Carmen schwebt


LEIDER SPINNT MYBLOG.DE UND SOMIT WERDEN WIR WOHL ERSTMAL NUR TEXT HOCHLADEN KOENNEN..
DIE BILDER FOLGEN, SOBALD WIEDER ALLES FUNKTIONIERT

8.9.12 02:33


Santiago - Valparaiso - Atacama

Nach dieser unglaublich schoenen Zeit in Mendoza brechen wir nach Santiago de Chile auf. Die Fahrt zieht sich an der Grenze zwar etwas hin, wird aber belohnt durch die fantastische Aussicht auf die Berge. Dazu zaehlt auch der Aconcagua, der hoechste Berg des amerikanischen Doppelkontinents. Und ja, den besteigen wir noch irgendwann, der Plan steht! Nur Carmen haette den Berg am Liebsten direkt an Ort und Stelle erklommen. Nach mehreren Stunden Fahrt kommen wir endlich in Santiago an. Wir laufen erstmal etwas verwirrt durch die Stadt auf der Suche nach der Adresse unseres Couchsurfers Leo. Wir laufen und laufen und ueberlegen schon staendig, welches Haus es denn sein koennte, als wir auf einmal an einem wunderschoenen, modernen Hochhaus vorbeilaufen. Jap, hier wohnt Leo!
Wir durften also unsere Zeit in Santiago im 16. Stock mit unbeschreiblichem Blick von der Dachterrasse (!!!) ueber Santiago verbringen.
 
Am naechsten Tag zogen wir dann in den Stadtteil Bella Vista und genossen in den letzten Tagen in Santiago das lebendige Strassenleben und die vielen Maerkte und Bars, Cafes und Restaurants der Hauptstadt. Tina und Carmen nutzten die Gelegenheit, einen kleinen Schmuckladen fast leer zu kaufen.
 
Zufaelligerweise war Carmens Freundin Shannon auch gerade in Santiago und so trafen wir uns am Abend im Restaurant und quatschen ueber Erlebnisse und Erfahrungen die man so als Reisender hat.
 
Katrin hatte sich leider eine Grippe eingefangen und musste die Zeit in Santiago groesstenteils im Bett verbringen. Nach ein paar Tagen ging es ihr dann wieder so weit gut, dass wir mit dem Bus weiter in das malerische Staedtchen Valparaiso fahren konnten. Unser Couchsurfer Ivan und sein Mitbewohner lebten etwas ausserhalb von Valparaiso in Vina del Mar. Die beiden sind sehr nett, ein bisschen (sehr) verrueckt und fuehren ein chinesisches Restaurant, dessen Lieferservice wir direkt mal ausprobiert haben. Mit unglaublicher Kaelte hatten wir eigentlich erst in der Salzwueste gerechnet, aber die Nacht in Ivans
Wohnung mussten wir frierend unter tausend Decken verbringen.

Der Tag in Valparaiso war dann hingegen sehr schoen. So haben wir uns das Haus von Pablo Neruda, einem chilenischen Dichter, angeschaut. Danach genossen wir in einem kleinen Restaurant die leckere traditionelle Kueche.

Anschliessend ging es dann mit einem Bus gute 20 Stunden nach San Pedro de Atacama. Da Carmens Geburtstag groesstenteils in diesem Bus stattfand und sich die Party hier ziemlich in Grenzen hielt, nutzten wir die letzten Stunden des Tages in San Pedro zum feiern. Wir fanden sehr schnell ein schoenes Hostel, gingen dann auf ein paar Drinks und Salsaschritte in eine oertliche Bar, um den Abend bei Lagerfeuer, Musik und unglaublichem Sternenhimmel ausklingen zu lassen. Den charmanten Humor der Chilenen durften wir auch noch erleben, da, als Tina zu einem der Musikanten ging, um um ein Geburtstagsstaendchen fuer Carmen zu bitten dieser auf Tinas "una pregunta" (ich habe eine Frage) glatt mit "sii si, soy soltero" (jaja, ich bin Single) antwortete. Alles in allem ein unerwartet toller Abend.


Farbenspiel der verschiedenen Landschaften Chiles!


Ein Schneebaer fuer Charlelale


Die Berge an der Grenze von Argentinien nach Chile 


Die Aussicht von Leos Dachterrasse!


Schoen gestaltete Treppe


Unsere verrueckten Couchsurfer in ihrem Restaurant


Die letzten Stunden von Carmens Geburtstag in San Pedro de Atacama


Leckeres Fruehstueck mit Max' selbstgemachter Guacamole


Carmen beim Sandboarden 


Tina


und Katrin



immer umgeben von einer wunderschoenen Landschaft!


Carmen und Katrin mit Blick auf die Berge!


Die Guides und wir vor dem Abgrund


Sonnenuntergang in den Bergen 


6.9.12 03:05


Mendoza, Mendoza ..

Oh, Mein. Gott. Mendoza ist einfach der Wahnsinn! Hoert auf zu suchen, wir haben die coolsten Jungs Argentiniens gefunden! Alle Sightseeingplaene wurden gecancelled, stattdessen nahmen uns Fede, Manu, Ema, Elias und Nico mit in die Berge um zum Rockclimbing zu gehen. Alle fuenf machen naemlich gerade ihre Lizenz zum Mountain-Guide. Wir haben uns sofort wie zu Hause gefuehlt, wir kochten zusammen, lachten viel, erzaehlten Stories und machten eine kleine normalerweise unschuldige Bar sowat von unsicher, man wird in 10 Jahren noch ueber unsere Achtergruppe sprechen, hier in Mendoza.

Ein peinlicher Versprecher Carmens wird uns wohl nie wieder aus dem Kopf gehen. Sie wollte Nico sagen, dass sie fuer ihn heute Abend den “Wingman” spielen wuerde und fragte deswegen was das nun auf spanisch heissen wuerde. Anstatt “hacer plata” sagte sie jedoch “hacer paja” was wiederum Masturbieren bedeutet. Man kann sich denken, dass sich die Jungs nicht mehr einkriegten.

Aber auch Nico bekam sein Fett weg, denn aufgrund seiner sich eher im Anfangsstadium befindenden Englischkenntnisse, sagte er anstatt “I am a gentleman” “ I am a jungle man!” sehr zur Belustigung von uns Anderen.

Am Sonntag ging es Katrin leider nicht so gut, weswegen Tina und Carmen sich alleine mit Elias und Nico auf dem Weg zum Klettern an einer Bruecke machten. Der Tag war einfach nur irre, zu beobachten wie einfach sich die Beiden an der Wand entlanghangeln, davon wird man nicht muede. Wir gingen danach noch zu den heissen Quellen, ein kleiner Insidertipp von ihnen, der wirklich Abseits von allem lag. Die beiden Suessen machten sich aber so Sorgen um uns, dass sie uns auf dem Weg zurueck abholten und wir machten uns wieder auf den Weg nach Hause.

Eigentlich sollte das unser letzter Tag in Mendoza sein, aber die Jungs versprachen uns ein echtes argentinisches Asado (BBQ) und da ueberlegten wir natuerlich nicht lange und blieben noch eine Nacht laenger. Die Slackline-Kuenste wurden auch noch ausgepackt und so verbrachten wir einen echt einmaligen letzten Abend in Mendoza.

Frueh am naechsten Morgen sollte es weiter gehen nach Santiago de Chile, also sagten wir den Jungs Tschuess, planten eigentlich schon den naechsten Trip nach Patagonien (wo die meisten der Jungs herkommen) und machten uns schweren Herzens auf den Weg zum Busbahnhof!

(So waere es eigentlich bei einem traurigen Abschied geblieben, wenn uns nicht kurz vorm Bus aufgefallen waere, dass wir unsere Paesse vergessen hatten! So rannte Carmen voellig panisch zurueck, klingelte die Jungs aus dem Betten und durchwuehlte die Zimmer nach unseren Paessen. Zum Glueck lagen diese auf dem Tisch und so konnten wir -nach kurzem Drama- doch noch nach Chile reisen)


Nico haengt an der Decke


Tina versucht auch ihr Glueck!


Katrin genauso!


Am naechsten Tag ging es dann richtig los! - Carmen macht den Anfang


Dann folgt Tina!


Und zu guter letzt kommt Katrin!


Jetzt lassen wir mal die Profis ran


Zusammen entspannen nach dem anstrengenden Tag


Nico, Ema und Manu posieren mit Carmen


Nico backt uns einen mega leckeren Zitronenkuchen!
Von Ema's Megapizza haben wir leider kein Foto


Mal wieder auf dem Weg zu einer neuen Kletterstelle


Carmen versucht ihr Glueck beim Klettern auf der Bruecke


Bei den Jungs sieht das Ganze deutlich besser aus haha


Slackline High-Five!


Asado-Time


Das einzige Nicht-Moerder-Foto von Fede hihi
23.8.12 06:12


Buenos Aires - Von den Suempfen in die Hauptstadt!

Wir dachten die Anfahrt nach Esteros del Ibera waere die groesste Huerde zu ueberwinden, jedoch war auch die Weiterfahrt nach Buenos Aires mehr als aufregend. In der winzigen Stadt Virasoro angekommen erfragten wir den Preis einer Busfahrt in die Hauptstadt. 500 Pesos, umgerechnet ungefaehr 70 Euro war uns dann doch etwas zu viel und so sassen wir etwas deprimiert vor dem Busbahnhof. Doch dann kam uns DIE Idee; per Anhalter sollte man fahren.

Zuerst machten wir uns ueber die Idee lustig, versuchten jedoch unser Glueck am Strassenrand des Busbahnhofes. Keine 20 Minuten spaeter hielt doch tatsaechlich ein grosser Teer-Truck an, und zwei nette Argentinier baten uns an uns bis nach Buenos Aires mitzunehmen. Wir hatten hoechstens mit einer Teilstrecke gerechnet und konnten unser Glueck nicht fassen.

15 Stunden lang sassen wir hinter den Fahrern zusammengequetscht. Gemuetlich war das nicht wie Ihr euch denken koennt aber irgendwie hatte das staendige verstecken hinter den Gardinen bei dem Ruf: Policia! auch etwas. Per Anhalter im LKW fahren ist in Argentinien naemlich verboten. Ups.

In Buenos Aires angekommen, und sie haben uns nicht gerade im Luxusviertel abgesetzt, mussten wir erstmal den Weg zu unserer Couchsurferin suchen. Diese jedoch wohnte im schoensten Stadtteil namens Palermo. Die absolute geniale alleinerziehende Mutter Cande ist Theaterdirektorin und wir schlossen sie gleich in unsere Herzen. Gleich am Abend trafen mehrere Schauspieler ihres neuen Stueckes “No Mas Zzzs” ein und wir bekamen gleich die redselige und temperamentvolle Art der “Portenos” mit. Das argentinische Steak durfte natuerlich nicht fehlen aber danach fielen wir komplet muede ins Bett. Die Nacht davor spuerten wir noch in unseren Knochen.

Die naechsten Tage wurden damit verbracht mit Carmens Freundin Tamara die Stadt zu erkunden (La Boca, saemtliche Regierungsgebaeute und andere Sehenswuerdigkeiten) und das Nachtleben durfte dabei auch nocht fehlen. Der Abend verlief so wie er auch wo anders verlaufen wuerde, nur als wir einen Club betraten fiel uns der kleine kluturelle Unterschied auf. Wir tanzten Froehlich vor uns hin, beseelt von dem argentinischen Fernet Branca mit Cola, als auf einmal, wie eine Herde wilder Bueffel ungefaehr 10 Argentinier uns umzingelten und uns mit Liebesschwueren ueberhaeuften. Katrin und Carmen ergriffen geschockt die Flucht, Tina und Tamara mussten sich dann erst durch die Masse durchkaempfen. Man wuerde denken das war eine klare Abfuhr unsererseits, aber nein, sie folgten uns sogar bis zur naechsten Strassenecke. Tamara war davon nicht besonders schockiert, scheint also in Buenos Aires der Normalfall zu sein….

Ein anderes Highlight war das Theaterstueck von Cande. Am Abend zuvor hatten uns die Schauspieler schon vom Stueck vorgeschwaermt und wir dachten zu wissen was uns erwarten wuerde. Dass am Ende jedoch allesamt nackt im Kreis tanzten hatten wir eher weniger erwartet. Auch, dass die Loesung des Kriminalfalles um den es im Stueck ging ein Ninja war, der alle toetete, sowie dass die Opfer im keinsten Falle darueber traurig waren weil sie realisierten tot sein ist eher wie eine riesen grosse Party zu feiern, ueberraschte uns ein wenig. Alles in allem war es vom Schauspiel her jedoch mehr als beeindruckend und man merkte auch, dass Cande viel Liebe in das Stueck gesteckt hat.

Eine so interessante und herzliche Frau wie Cande zu verlassen fiel uns wirklich schwer, aber wir wussten unsere Reise musste weitergehen. Naechstes Ziel: Mendoza!

Unser Raum fuer die 15 stuendige Fahrt reicht ueber T.289

Trotzdem gluecklich!

Argentinisches Steak: Check! (Vielleicht nicht fuer Tina haha)

 Unsere Host Candelaria, eine wirklich tolle Frau

 Der beruehmte Stadtteil La Boca, hier kamen damals die italienischen Einwanderer an

 
In Gedanken bei Charly Clarkson

 

Vor dem Angriff hahaha

21.8.12 04:47


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